Angekommen in Nelson, Neuseeland – Alles nur schöne Erinnerungen oder Realität?

Sonnenuntergang in Nelson – Neuseeland 2016

Nun war es also soweit, endlich war ich wieder in Nelson (Neuseeland) angekommen. Vor 4 Jahren hatte ich das letzte mal diese traumhafte Stadt besucht und während meines Studiums in Deutschland immer wieder davon geträumt hierher zurück zukehren.
Und jetzt war ich da, Glücksgefühle überkamen mich!
Zugegeben, ich hatte dann doch ein mulmiges Gefühl, als ich den Flug nach Neuseeland gebucht habe… War es vielleicht alles nur ein rosaroter Backpacker-Traum der mir so gut in Erinnerung geblieben ist. Ich dort einfach einen guten Zeitpunkt erwischt habe – Die richtigen Leuten zur richtigen Zeit getroffen habe und sich jetzt aber alles verändert hat.

Erinnerungen an das freie Backpacker-Leben


Ich hatte große Angst meine schönen Erinnerungen zu zerstören, Zweifel bauten sich zunehmend auf, ob dich diese Reise tatsächlich antreten sollte oder ob es doch besser sei dieses Kapitel als eine wundervolle Erfahrung abzuspeichern und nicht wieder anzutasten.

Nelson 2016 – Eine Stadt zum verlieben

Doch ich entschied mich mein Traumland und vor allem meine Traumstadt Nelson wieder zu besuchen. Und jetzt war ich da – Glücksgefühle überkamen mich. Ich fühlte die Wärme und Gelassenheit, welche man als Kind in den Armen seiner Eltern empfindet. Als ich 2013, vor 6 Jahren das erste Mal mit meinem kleinen Backpackervan hier ankam, kam in mir sofort eine starke Verbundenheit und Wohlempfinden hoch. Zu dieser Zeit war ich Vogelfrei, lebte in meinem Van und plante nicht viel. Ich wusste nur eins – dieser Ort war etwas ganz besonderes, hier musste ich länger bleiben.

Ein paar Tage zuvor lernte ich damals auf einem Festival in der Nähe Max, Philipp und Nico kennen. Sie waren hier in Nelson in einem Working Hostel untergebracht und arbeiteten seit ein paar Wochen auf einer Gemüsefarm.

Arbeit konnte ich zu dieser Zeit ebenfalls sehr gut benötigen, so checkte ich ebenfalls in das Working Hostel “Costumhouse” ein und begab mich auf die Suche nach einem Job. Ich fühlte mich einfach nur Zuhause und angekommen! Nach einiger Zeit fand ich ebenfalls Arbeit auf einer Apfel-farm und die Gemeinschaft in dem Working Hostel wuchs zu einer großen und bunten Backpacker Familie zusammen. Hier kümmerte sich Jeder um Jeden, nach der Arbeit ging man zusammen zum Strand und kochte am Abend zusammen. Ich besaß zu der Zeit nicht viel, verkaufte zu beginn meinen Van und sparte all mein Geld für die weitere Reise. Jedoch war wohl eine der schönsten Zeiten in meinem Leben.

Und nun, ja nun stand ich wieder vor dem Hostel, 6 Jahre später… Eine Mischung von Aufregung, Nervosität und Freunde strömte durch meinen Körper, das Gefühl kaum zu beschreiben!

Haven Street. Straße in der sich das Costumhouse befindet.


Würde mich der Hostelbesitzer Marcus denn überhaupt noch erkennen? Viele Jahre sind vergangen, vor 4 Jahren, 2016 war ich das letze Mal zu Besuch… Täglich checkten hier neue Backpacker ein, da vergisst man in solch einer Zeit leicht ein paar Gesichter. ,,Ok das reicht nun!” … hör nun endlich auf nachzudenken. Ich stehe an der Terasse des Hostels und schreite langsam voller Aufregung zur Eingangstür….

Eingangsbereich Costumhouse

Mit jedem Schritt kamen Erinnerungen hoch. Noch ein paar Meter bis zur Tür, durch das Fenster sah ich bereits Marcus. Er saß an der Rezeption und unterhielt sich mit einem neu angekommenen Gast. Als ich durch die Eingangstür trat schaute er mich an, sofort machte sich ein breites Grinsen in seinem Gesicht breit. ,, Long time no see” sagte er mit freudiger Stimme und gab mir eine herzliche Umarmung.

Mein Hostelbett 🙂

Da hatte er recht, lange, viel zu lange hatten wir uns nicht mehr gesehen und viel zu lange war ich von diesem wundervollem Ort fern gewesen. Marcus fragte in welches Zimmer ich gehen wollte und gab mir den Schlüssel. ,, Welcome home, we will catch up later, you know where everything is”. Entschuldigte er sich bei mir und wandte sich wieder zu dem neu angekommenen Gast.

Essbereich im Hostel

Ja willkommen Zuhause! In diesem Moment war wirklich alles perfekt! Ich brauchte nichts weiteres. Einfach nur hier zurück angekommen zu sein, den Moment genießen und alles auf mich wirken lassen.
Erstaunlich wie einfach Glück sein kann!

2020 – Wieder zurück am Stand in Nelson, nur 2 Minuten von meinem Hostel Customhouse entfernt

Trampabendteuer! Christchurch – Arthur´s Pass – Nelson

Ich erwachte bereits um 5 Uhr in der Früh. Vorsichtig öffnete ich das Rolle vor meiner Bettkapsel. Meine drei Zimmerkollegen schliefen noch tief, leise schnappte ich mir meine Laufschuhe und verließ das Zimmer. Die Luft war so schön kühl und klar, jeden Meter dieser morgendlichen Laufrunde genoss ich in vollen Zügen. Endlich wieder bewegen, das lange sitzen in den zwei Tagen Flug, war unglaublich anstrengend für mich gewesen. Spontan beschloss ich die 7 km zum Christchurch Park zu rennen. Zwar war die Strecke zum Park etwas eintönig, doch angekommen am Park konnte ich mich auf kleinen Trails zwischen Bäumen uns Seeanlagen austoben. Herrlich, einfach herrlich. Den Rückweg, hatte ich vor lauter Überschwung komplett vergessen, total ausgepowert schleppte ich mich die 7 km zum Hostel zurück.

Nach dem Frühstück, hieß es dann Sachen packen und weiter geht die Reise. Es sollte von Christchurch aus Richtung Arthur´s Pass gehen. Dort hatte ich eine Unterkunft für die Nacht gefunden. Um mein schmales Budget zu schonen hatte ich mich entschieden, mich hauptsächlich trampend fortzubewegen. In den letzen Male, als ich durch Neuseeland reiste, habe ich bereits ein paar mal mit dem Trampen hier gute Erfahrungen gemacht. Dieses Mal würde ich nun mich darauf voll und ganz verlassen. Ich war sehr gespannt wie das kleine Experiment laufen würde.

Und los geht mein Tramp-Experiment

Aus größeren Städten raus zu trampen, war bis jetzt für mich immer eine Herausforderung. Lieber stand ich an einer wenig befahrenen Straße mitten im Nirgendwo, als in einer Großstadt an einem Highway. Zu Beginn war es auch hier schwer aus der Stadt rauszukommen, doch je weiter ich entfernt war, desto schneller bekam ich eine Mitfahrgelegenheit.

Arthur´s Pass – Neuseeland


Es hielte hauptsächlich Einheimische, die mir bei kleinen Zwischenstopps an den Tankstellen Getränke und Snacks mitbrachten und mich beim Abschied zu Ihnen nach Hause einluden. Ich bin immer wieder sehr angetan von der Gastfreundschaft der Neuseeländer.

Hier ist deine Unterkunft?!

Meine Fahrt endete mitten im Nirgendwo. Umgeben von Wald und Bergen stoppte mein der Fahrer und meinte, dass das die Adresse von meiner Unterkunft sei. Na gut, ich stieg aus dem sicheren Auto aus und versuchte die aufkommende Unruhe und Angst in mir zu unterdrücken.
Es begann leicht zu regnen, mein Fahrer fuhr los. Bedrückt sah ich dem Auto hinterher…. Na gut, dann werde ich mal schauen, ob ich hier Jemanden antreffe. Hoffentlich Jemanden freundlichen dachte ich bei mir!

Ich lief zunächst etwas verwirrt um das unübersichtliche eingezäunte Grundstück herum bis ich zu eine alten verrosteten Tor kam. Es stand offen – ich ging hindurch und blickte auf 3 kleine Wellblech Hütten.

Hallo, ist hier Jemand?

Die Größte sah bewohnt aus, hier brannte Licht. Ich ging langsam und unsicher weiter. Der Regen wurde zunehmend stärker und prallte an den große Fenstern der Hütte ab. Etwas unheimlich war das hier alles schon… Langsam ging ich weiter und blieb vor der Eingangstür stehen. Ich suchte nach einer Klingel um ich bemerkbar zu machen, doch auf einmal öffnete sich die Tür von alleine.

Ein kleiner Junge mit blonden, lockigem Engelshaar kam auf mich zu gerannt. Er grinste und war offensichtlich erfreut mich zu sehen. ,,Come in” sagte er mit freudig quietschender Stimme. Ich zog meine durchnässten Schuhe aus, stellte mein Rucksack unter das Vordach und betritt das Haus. Es war wundervoll gemütlich eingerichtet. Ich folgte den blonden Jungen durch den Gang in das Haus, eine wohltuende Wärmer kam mir entgegen – Kaminfeuer. Ich roch den Geruch von Kürbissuppe. Im Wohnzimmer angekommen empfing mich ein großer frohsinniger Neuseeländer, dessen Rasta-locken lässig ihm über die Schultern hingen. Warm wurde ich von ihm und seiner Frau empfangen. Sie brachten mich in meine eigene kleine Hütte und führten mich auf dem Grundstück herum. Zum Abendessen wurde mir eine köstliche Kürbissuppe mit selbstgebackenden Brot serviert. Nach dem Essen saßen wir gemütlich beisammen, während die blonde Junge und seine kleine Schwester Tilli, unaufhörlich von der selbsgebauten Kletterwand des Vaters auf ihre Kissenburg sprangen.

Sehr müde taumelte ich bereits gegen halb 9 in Richtung meiner kleinen Hütte. Ja ein bisschen hatte mich der Jetlag doch erwischt. Wohlbehütet und voller neuer Eindrücke und Erlebnisse fiel ich in das Bett meiner kleinen Wellblechhütte und schlief sofort tief ein.

Klein aber fein, ich liebe die gemütliche Wellblechhütte

Bereits um halb 4 Uhr am Morgen war ich hellwach, jaja der Jetlag. An schlafen war nun nicht mehr zu denken. Ich setze mich auf das Bett und las etwas in meinem Buch. “Into the Wild” von Jon Krakauer. Dieses Buch passte gerade nur zu perfekt in diese Atmosphäre. Durch das geöffnete Fenster hörte ich den Gletscherfluss, welcher gleich neben dem Grundstück vorbei floss. Ich genoss die Einsamkeit in meiner kleinen Hütte mitten in der Natur sehr! Die Zeit verging, langsam begannen die Vögel zu erfreut zu zwitschern und schwache Sonnenstrahlen brachen durch das Fenster ein.

Mein kuschliges Bett in der kleinen Hütte

Ich spürte die erwachende Lebensfreude der Natur und konnte mich nicht mehr in meiner Hütte halten, ich hatte den Drang alles um mich herum zu erkunden. So stapfte ich, mit meinen noch etwas nassen Schuhen, aus meiner Hütte und lief den Flussrauschen entgegen.

Auf Erkundungstour

An dem traumhaften Gletscherfluss angekommen, war ich wieder mal überwältigt von der Schönheit Neuseelands. Unglaublich, ich konnte mein Glück kaum fassen, endlich wieder hier zu sein. Nach ein paar Stunden Naturerlebnis kam ich zurück zu meine Gastfamilie welche bereits ein paar Frühstück-Pancakes für mich mit zubereitet hatte.

Am Gletscherfluss angelangt

Nach einem netten Frühstück mit der Familie ging es dann für mich weiter auf die Straße. Richtung Norden sollte es von nun an gehen, mein Ziel war die Sonnenstadt Nelson. Hier würde ich in den kommenden Wochen mein Praktikum absolvieren. Zwar hatte ich noch eine Woche bis zum Start dieses Praktikums, doch wollte ich mich davor noch etwas einleben und hoffte auch doch in dem Hostel für kostenlose Unterkunft arbeiten zu können.
Zunächst langen aber noch 5 Stunden Fahrt vor mir. Ich plante nicht den kompletten Weg an einem Tag hoch zu trampen, da müsste ich sehr viel Glück mit meinen Mitfahrgelegenheiten haben. So war ich sehr entspannt und schlenderte 11 Uhr zur Straße.

Auf der verlassenen Landstraße im Nirgendwo…

Nun stand ich an meiner verlassenen Landstraße mitten im Nirgendwo,… okay, ich musste ehrlich zu mir sein, optimal war das nun auch nicht. Um trampen zu können sollte zumindest mal ein Auto vorbei kommen, dachte ich mir lachend. um 13 Uhr dann das erste Auto, Hoffnung hatte ich hier aber nicht wirklich. Es war ein Kleinbus von einem Taxiunternehmen. Auch wenn der Bus leer war, und gerade auf der Rückfahrt, würden die mich wohl eher nicht mitnehmen, dachte ich bei mir.

Und zack hielt der Bus an, der Fahrer grinste, und sagte: ,, Wie zur Hölle bist du denn an diesen verlassenen Ort gelangt? Steig ein Mädchen und such dir einen schönen Platz aus, wie haben genügend davon!” WOW, das hatte ich wirklich nicht erwartet. Ich fuhr mit dem Taxibus 2 Stunden Richtung Norden, dort ließen sie mich an einer kleinen Landstraße raus.

Ein Bus, ganz für mich alleine 🙂

Kaum aus dem Auto ausgestiegen hielt ein kleiner roter Fiat an. ,, He Sweetheard, do you need a ride?” Zwei Jungs, beide um die 20 Jahre stoppten. ,,Yeah sure” Und weiter ging die Fahrt. Es stellte sich heraus, dass die Jungs auf dem Weg zu einem Festival nach Nelson waren. Perfekt! All das Glück hatte ich heute wirklich nicht erwartet. Ich grinste nur noch entspannt, schaute aus dem Fenster und genoss die atemberaubende Landschaft, die an mir vorbei zog.

Angekommen in Nelson

Zwei Stopps und ein paar Stunden später führen wir an dem Ortsschild Nelson vorbei. Nelson – Ich wurde überrumpelt von meinen Gefühlen. Hier hatte ich vor 6 Jahren während meines Work and Holiday Aufenthaltes in Neuseeland länger gelebt und gearbeitet. An jeder Ecke poppten neue Erinnerungen auf. Tränen sammelten sich in meinen Augen kein Wort kann dieses Gefühl beschreiben, welches sich unaufhaltsam in meinem Körper breit machte.

Mein Plan war es, hier in meinem geliebten “Heimathostel” Customhouse einzuchecken. Gebucht hatte ich nichts, früher war das nie nötig gewesen, doch nun hatte ich zugegeben etwas Sorge. Auf dem Weg hier her haben wir unzählige Autos gesehen, die ebenfalls zu dem Festival fuhren. Die zwei Jungs meinten, dass alle Hostels und Hotels schon seit Wochen ausgebucht waren und sie selbst gerade noch einen Platz auf einem Campingplatz bekommen haben. Naja, ich schau einfach mal, sagte ich cool zu den Jungs. Doch insgeheim hoffte ich sehr, dass ich kommende Nacht nicht auf der Parkbank verbringen musste.

Ankunft in Neuseeland – Endlich Zuhause!

Nach 9 Stunden setze das Flugzeug zur Landung an. Ich spürte meinen Puls deutlich schneller werden, Freudentränen sammelten sich in meinen Augen. Neuseeland ich habe dich so sehr vermisst. Endlich war ich nach 4 Jahren wieder in dem Land meiner Träume.

Erinnerungen an eine wundervolle Zeit vor 4 Jahren. Überglücklich bei den Milford Sounds

Leider hatte ich nicht all zu viel Zeit um dieses Heimatgefühl zu genießen, ich hatte hier in Auckland nur einen kurzen Zwischenstopp eingeplant. Schon in einer Stunde würde mein Flug von der Nordinsel auf die Südinsel nach Christchurch gehen. Nun hieß es Daumen drücken, dass bei der Einreise und Kontrolle alles ohne zeitliche Verzögerung abläuft.

Die freundliches und zuvorkommendes Personal empfing mich bei der Passkontrolle, mein Touristenvisum wurde mir nach einem kleinen Interview schnell ausgestellt. Nach der Passkontrolle und der Gepäckabholung ging es weiter zu den Zoll- und Biosicherheitskontrollen.

Durch die abgelegene Lage, hat sich über Jahrtausende eine einzigarte Tier- und Pflanzenwelt in Neuseeland entwickelt. Um Neuseeland und seine Natur zu schützen, dürfen manche Artikel, die als Biosicherheitsrisiko eingestuft werden, überhaupt nicht ins Land eingeführt werden, unterliegen bestimmten Einschränkungen oder müssen bei der Kontrolle deklariert werden. Das betrifft insbesondere Lebensmittel, Pflanzen, tierische Produkte oder Outdoor-Ausrüstung.

In meinen vorherigen Reisen nach Neuseeland, habe ich gelernt, ganz einfach keine Lebensmittel mit einzuführen um die Kontrollen etwas zu beschleunigen. Jedoch war mir ebenfalls bewusst, dass die Kontrolle meiner Outdoor-Ausrüstung etwas Zeit in Anspruch nehmen würde. Ohne Zelt, Schlafsack und Kletterschuhe konnte ich wirklich nicht verreisen. Doch ich hatte Glück, die Schlange an der Kontrolle war kurz und nach 15 Minuten warten konnte ich meine Ausrüstung wieder vom Zoll abholen.

Perfekt, alles lief rund. Jetzt noch schnell mit dem Transfer zum Domestic-Airport, Taschen einchecken und los geht es auf die Südinsel.

Wieder oben in den Wolken, über Neuseeland, kam das Glücksgefühl wieder auf und erblühte regelrecht in mir. Endlich, dachte ich, endlich bin ich wieder hier. In den letzten 4 Jahren während meines Studiums hatte ich mich so oft gesehen einfach wieder zurück zu fliegen. Gerade in stressigen Phasen hat mich der Gedanke an Neuseeland befreit. Auch meine Freundetränen konnte ich nun nicht mehr unterdrücken. So unbeschreiblich schön war alles!

Über den Wolken Neuseelands

Mit dem Sonnenuntergang landete ich auf der Südinsel. Für die Nacht hatte ich mir ein Hostelzimmer im Jucy-Hostel gleich in der Nähe des Flughafens gebucht. Nach 2 Tagen reisen, war ich mehr als froh nicht mehr all zu weit fahren zu müssen und wollte mich einfach verdient in ein Bett einkuscheln und schlafen.

Jucy Hostel in Christchurch. Sauber und ruhig, perfekt für eine erholende Nacht nach dem Flug.
jucysnooze.co.nz

Für eine Nacht nach dem Flug war das Hostel perfekt geeignet. Sauber, übersichtlich und ruhig. Perfekt zum erholen. Sehr angenehm fand ich, dass jeder seine eigene kleine Schlafkapsel hatte. So konnte man sich auch schon am frühen Abend zu Ruhe legen und hatte etwas Privatsphäre.

jucysnooze.co.nz

Los geht das Abenteuer – Stopover Shanghai

Nach drei wunderschönen Monate in meiner Mädels-WG in Freiburg war es wieder soweit: Rucksack packen und ab in ein neues Abenteuer!

Monate habe ich damit verbracht nach einem interessanten und passenden Praktikumsplatz zu suchen. Immer wieder wurde ich von Absagen niedergeschlagen. Doch ich wollte nicht nur irgendein Praktikum machen, es sollte für mich passen und mich weiterbringen.

Ganz unerwartet erhielt ich eine Einladung zu einem Skypegespräch aus Neuseeland. Aus lauter Übermut hatte ich mich dort in Nelson (Südinsel) in einem Environmental Center beworben.

Und da steh ich nun, nach einem sehr positiven Skypegespräch, mit meinem gepackten Rucksack und jetzt marschiere freudig aufgeregt zum Bus. Nächste Station Frankfurt Flughafen!

Travis, seit 6 Jahren mein treuer Reisebegleiter

Nach einem 10 stündigen Flug hatte ich ein Stopover in Shanghai, China. 15 Stunden bis zum Anschlussflug nach Auckland – Das schreit nach einer kleinen Stadttour. Am Flughafen treffe ich auf Theresa und Matze, welche sich mit mirzusammen auf die Suche nach einem funktionierenden ATM machen. Nach vergeblichen Versuchen an unterschiedlichen Bankautomaten mit unterschiedlichen Bankkarten legen wir unsere letzten Euroscheine zusammen und sparten so uns somit auch die Gebühren an der Wechselstube.

Goodbye Germany

Ab ging es in die Metro! Theresa, welche ihren Freund in Shanghai während seinem Auslandssemester besucht, musste uns leider schon nach ein paar Stops verlassen. Matze und ich fuhren heiter weiter richtung Zentrum. Am People´s Square stiegen wir aus und machten uns auf Erkundungstour. So wirklich Ahnung von der Stadt hatte keiner von uns.

Shanghai

Es war ruhig- ungewohnt ruhig!
Matze und ich waren beide überrascht – Ruhe und extreme Sauberkeit – Das hatten wir beide von der Millionen Metropole wirklich nicht erwartet. Die Stadt war gut gefüllt von Autos, doch wir stellten fest das ein Großteil der Autos leise E-Autos waren. Wie in Asien üblich war auch hier die Stadt von Rollern gesäumt – welche hier aber ebenfalls fast aussschließlich elektrobetrieben waren. Dies machte die Sache für die Füßgänger jedoch etwas gefährlich, die Roller rasten gerne mal still und heimlich von hinten auf den Gehwegen heran und fuhren wild durch die Gegend.

Shanghai

Beide beschlich uns das Gefühl ständig überall beobachtet zu werden. Schaute man sich aufmerksam um konnte man mit Leichtigkeit um die 10 Überwachungskameras entdecken. Auch das strenge Verfahren bei der Einreise mit Fingerabdruck-Entnahme gab uns ein sehr beengendes Gefühl. Hier wollte man sich nicht falsch Verhalten. Etwas geschockt waren wir über die Ampelanlagen, welche mit Gesichtserkennungkameras ausgestattet sind. Wenn man bei Rot über eine Ampel läuft, werden die Kameras ausgelöst. Das Gesicht erscheint groß an der Ampelanlage. Zu einem können die Behörden so auf Daten der Person zugreifen und diese bestrafen. Und zum anderen wird diese Person durch die öffentliche Anzeige der Fotos bloß gestellt. Fehlverhalten wird in China als eine Schande angesehen. Der Gesetzesbrecher soll durch diese Bloßstellung beschämt werden.

Wir machten uns in Richtung Waterfront um die 5°C und ein eisiger Wind machten unsere übermüdeten Körpern zu schaffen. Matze, der auf dem Weg nach Australien ist – wo genau wie in Neuseeland momentan hochsommerliche Temperaturen herrschen – war ebenfalls nur mit sommerlichen Klamotten ausgestattet. So nutzen wir die unterschiedlichsten Kaufhäuser auf unserem Weg um uns aufzuwären und bekamen gleichzeitig ein kleinen Einblick in das chinesische Konsumverhalten. Bunt, verspielt und übertrieben – Hauptsachen auffallen stand hier im Vordergrund.

Wir schlenderten über Lebensmittelmärkte auf denen einen ein süßlicher Geruch frisch gebackener Leckereien begrüßt. Dieser Geruch wird nach kurzem Weitergehen schlagartig von strengen Fischgeruch der getrockneten Meeresfrüchte übertrumpft. Halbe Schweine hängen neben gehäuteten Enten wie Dekoration nan den Wänden. Schildkröten und anderes Getier, welches ich beim besten Willen nicht bestimmen könnte, schwimmen quick lebendig in bunten Schüsseln rum. Gewöhnungsbedürftig aber auf jeden Fall interessant!

Skyline in Shanghai

An der Waterfront angekommen kam für einen kleinen Moment die Sonne raus. Ausgefroren stellten wir uns in die vereinzelten Strahlen und Genosse Überwältigt von der Skyline genossen wir Shanghai und reihten uns zu den Touris für ein nettes Selfi vor der Skyline ein.

Der Rückweg führte durch einen kleinen Park. Stille, Vögelgezwitscher, duftende Blüten,.. nur ein paar Schritte in den Park und man hatte nicht das geringste Gefühl sich in einer Großstadt zu befinden. Einfach nur erstaunlich!

Erschöpft fielen wir am Ende des Tages auf die Sitze in der Metro. Wir nickten beide auf der Rückfahrt zum Flughafen etwas ein und merkten nicht, dass die Bahn nicht wie gedacht die ganze Strecke zurück zum Flughafen fährt. Nach ein paar Stops in Richtung Flughafen kehrte sie um und fuhr entgegengesetzt. Matze weckte mich und fragte ob wir denn auf einmal in die falsche Richtung fahren und wo wir denn überhaupt sind. Wir waren beide extrem verwirrt und stiegen erst einmal aus. Langsam verstanden wir was geschah und lachten verschlafen über unser kleines Missgeschick. Gut, dass wir noch genügend Zeit für diesen kleinen Umweg hatten.

Am Flughafen trennten sich unsere Wege. Was ein Glück, dass ich hier am Morgen auf Matze getroffen habe und wir zusammen Shanghai erleben konnten!

Wieder zurück am Flughafen

Der verkrüppelte Fuchs

Jeden Morgen nehme ich mir mindestens 15 Minuten für Yoga, danach lese ich bevor ich in den Tag starte. Heute morgen bin ich auf diese inspirierende Geschichte von Sadhguru gestoßen und möchte sie mit euch teilen!

Ein Mann begab sich auf eine Reise um Erkenntnis zu finden. Er wanderte in einen Wald um dort zu Meditieren und nach Zeichen zu empfangen. Nahrung hatte er nicht viel im Gepäck, so plante er lediglich nur eine Nacht im Wald zu verbringen.

Nach einiger Zeit stieß er auf einen Fuchs, welcher ohne Beine am Boden lag. Zu seiner Verwunderung war der Fuchs wohl ernährt, sah gesund und vital aus. Er fragte sich wie dieser Fuchs ohne Beide überleben konnte? Die raue Natur war nicht gnädig, wie konnte sich der Fuchs ernähren und selbst nicht gefressen werden?

Er beschloss sich in der Nähe des Fuchses niederzusetzen und zu meditieren. Als die Nacht einbrach hörte er das knurren eines Tiegers. Schnell kletterte er einen Baum hoch. Nun war er doch sehr gespannt wie sich der verkrüppelte, hilflose Fuchs retten würde.

Ein großgewachsener prächtiger Tieger erschien. Er hatte ein gutes Stück fleisch in seinem Maul, welches er in aller Ruhe vor dem verkrüppelten Fuchs legte und wieder im dichten Wald verschwand. der Fuchs aß das Fleisch mit Genuss. Der Mann konnte das nicht glauben, ein verkrüppelter schwacher Fuchs, welcher von einem starken prächtigen Tieger gefüttert wird.

Das musste ein Zeichen sein. Doch was bedeutet es nur? Der Mann interpretierte das Gesehene und dachte: ,,Wenn selbst der verkrüppelte Fuchs sich keine Gedanken über sein Überleben machen muss, dann werde ich auch einfach länger hier sitzen beleiben und meditieren. Meine Nahrung wird mir schon auf eine wundersame Weise zufliegen.

Er saß im Wald und meditierte. Der erste Tag verging, der zweite Tag verging, nichts geschah. Der Tieger kam lediglich jeden Abend um den verkrüppelten Fuchs zu füttern. Der dritte Tag verging, am vierten Tag war der Mann schon sehr ausgehungert und am Ende seiner Kräfte.

Ein anderer Yogi wanderte wie durch ein Wunder durch den Wald und sah den abgemagerten Mann auf dem Boden sitzen. Er frage: ,,Warum sitzt du hier in diesem schlechten Zustand auf dem Waldboden?”. Der Mann deutete auf dem verkrüppelten Fuchs und erzählte ihm das Wunder.

Der Yogi war ebenfalls sehr überrascht und sagte ,,Ja, das halte ich auch für ein Zeichen! Doch warum hast du dich dafür entschieden ein schwacher hilfloser verkrüppelter Fuchs und nicht ein starker hilfsbereiter edler Tieger zu sein?

Essen für das Klima

Ernährung – Klimaschutz?

Anbau, Produktion und Transport – Bestimmte Lebensmittel können sehr belastend für das Klima sein! Hier erfährst du, welche Lebensmittel das Klima belasten und welche Alternativen du stattdessen mit gutem Gewissen konsumieren kannst!

Wie wird das gemessen?

Da nicht nur CO2 negative Auswirkungen auf unser Klima hat müssen auch andere klimaschädliche Gase mit berücksichtigt werden (wie z.B. Methan). Hierzu wird die CO2-Äquivalente benutzt. Mit der CO2-Äquivalente können verschiedene Treibhausgase verglichen werden, dazu werden die anderen Gase (wie Methan) ins Verhältnis zu CO2 gesetzt.

Mehr Informationen zur CO2-Äquivalenten hier!

Tierische Produkte

Rindfleisch

Rindfleisch ist die klimaschädlichste Fleischsorte und belegt den zweiten Platz auf der Liste klimaschädlicher Lebensmittel.
Quelle: CC0 / Pixabay / Free-Photos

13,3 Kilo CO2-Äquivalente

Rindfleisch hat eine viermal so hohe CO2- Bilanz wie Geflügel- oder Schweinefleisch.

Butter

sliced bread and butter
Quelle: CCO/unsplash/Jude Infantini

23,8 Kilo CO2-Äquivalente

IdR. sogar klimaschädlicher als Rindfleisch, da Milchkühe meist länger gehalten werden.

Käse und Sahne

Käseplatten sind ein beliebtes Gourmet-Abendessen. Klimafreundlich sind sie leider ganz und gar nicht.
Quelle: CC0 / Pixabay / JillWellington

8,5 Kilo, bzw. 7,6 Kilo CO2-Äquivalente

Produkte mit niedrigerem Fettanteil sind besser für das Klima, da hier weniger Milch für die Herstellung benötigt wird.

Gründe warum Prdukte von Rindern so klimaschädlich sind:

herd of cows inside building
Quelle: CCO/Unsplash/Amber Kipp
  • für 1 Kg Butter wird ca. 18 Liter Milch benötigt
  • Lange und Energieaufwendige Zucht und Haltung der Rinder
  • Hoher Wasserverbrauch bei der Haltung
  • Transportwege (Von Fleisch, Futter, etc.)
  • Herstellung von Futter setzt bereits schon viele Treibhausgase frei
  • Methanausstoß bei der Verdauung von Kühen. Metahn gilt als noch klimaschädlicher als CO2.

Schweinefleisch und Geflügel

So idyllisch leben leider die wenigsten Schweine. Massentierhaltungen sind dabei nicht nur ein ethisches Problem im Sinne der Tiere, sondern auch ein echter Klimakiller.
Quelle: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos

ca. 3,4 Kilo CO2-Äquivalente

Zwar besser als Rindfleisch, jedoch immer noch sehr klimaschädlich!

  • Benötigen große Flächen zur Zucht
  • Futter Herstellung und Transport (häufig Import)
  • Für Futteranbau werden in bestimmten Gebieten große Flächen des Regenwaldes gerodet.

Alternativen: Vegetatische oder vegane Produkte.
Hier kann man sich auch langsam rantasten und nach und nach ein paar Lebensmittel gelegendlich ersetzten.

Link zu vegetarischen Kochbüchern

Informationen zur veganen Ernährung

Pflanzliche Produkte

Auch pflanzliche Produkte können auf Grund von Anbau, Transport oder Herstellung schlecht für das Klima sein:

Tiefkühl-Pommes:

Stellst du deine Pommes selbst her, tust du nicht nur dem Klima, sondern auch deiner eigenen Gesundheit etwas Gutes.
Quelle: CC0 / Pixabay / Pexels

5,7 Kilo CO2-Äquivalente

Kartoffeln selbst sind ein relativ kllimafreundliches Lebensmittel (aus regionalem Anbau), jedoch sorgt die Herstellung der Pommes für einen Anstieg der CO2-Äquivalenten.

  • Viel Energie bei der Herstellung (Trocknen, Frittieren, Teifkühlen)
  • Gilt auch für Kartoffelbrei Trockenpulver (3.8 Kg CO2-Äquivalente)

Alternative: Einfach selbst herstellen!

Schokolade

Beim Kauf von Schokolade solltest du einige Dinge beachten, um sie etwas klimafreundlicher zu gestalten. Zudem solltest du sie auch deiner Gesundheit zuliebe in Maßen genießen.
Quelle: CC0 / Pixabay / AlexanderStein

ca. 3,5 Kilo CO2-Äquivalente

Traurig aber wahr. Schokolade ist nicht nur schlecht für die Hüfte, sondern auch für unser Klima.

  • Besteht zu großen Teilen aus Kakao, welcher beim Anbau große Mengen an Wasser benötigt. (1Kg Schokolade kann bis zu 27000Liter Wasser benötigen)
  • Enthält oft Palmöl. Der Anbau von Palmöl-Plantagen entsteht all zu oft erst durch Abholzung der Regenwälder.
  • Schokolade enthält häufig Milch (siehe tiereische Produkte)

Alternativen:

  • Vegane Schokolade
  • Schokolade ohne Palmöl
  • Fair-Trade Schokolade, die wirkt sich zwar immer noch schlecht auf das Klima aus, dafür unterstützt du aber fairen Handel mit den Bauern.

Allgemeine Tipps:

bowl of vegetable salads
Quelle: CCO/Unsplash/Anna Pelzer
  1. Mehr pflanzliche Lebensmittel
  2. Saisonale und regionale Gemüse- und Obstsorten
  3. Freilandware statt Ware aus dem Treibhaus
  4. Wenig verarbeitete Lebensmittel

Quellen:

Kein Müll zu Weihnachten

Weihnachten rückt immer näher, da es bei dem Blog über nachhaltige Weihnachtsgeschenkideen viele positive Rückmeldung gab. Gibt es nun einen zweiten Teil, indem ich euch nachhaltige Weihnachtsgeschenkideen vorstelle.

In diesem Teil lege ich vorallem Wert darauf, dass bei den Geschenken wenig bis garkein Müll anfällt. Viel Spaß beim erkunden 🙂

Denk Link zum ersten Teil der nachhaltigen Weihnachtsgeschenkideen findest du hier.

Thermotassen und Becher

Emsa Travel Mug
(c) Emsa

Gerade in der kalten Jahreszeit hat man des Öfteren das Verlangen nach einem warm Tee oder Kaffee. So können deine Lieben hier Heißgetränk von zu Hause mitnehmen ohne dabei einweg Papp- oder Plastikbecher verwenden zu müssen.

Welcher Becher soll es werden?
Hier ein Link zu einer Bestenliste für BPA- freie Thermotassen und Becher

Trinkflaschen

BPA-freie Trinkflasche Nalgene Everyday
(c) Nalgene
  • Müssen keine Plastikflaschen unterwegs gekauft werden
  • Spart Geld und Resourcen

Zur Testliste von BPA-freien Trinkflaschen

Seife

Selbstgemacht aus alten Seifenresten, vom Bioladen um die Ecke oder auf dem Weihnachtsmarkt. Hier sollte vorallem darauf geachtet werden, dass die Verpackung so gering wie möglich ausfällt!
(Tipp: Auf Weihnachtsmärkten einfach selbst Papiertüten mitnehmen, in die das Seifenstück gewickelt werden kann, freut den Verkäufer ebenfalls 🙂 )

Seife selbst gemacht:

Image result for seife selbstgemacht
(c) Seifeselbstgemacht.com

Zutaten:

  • Alte Seifenreste
  • Kokoscreme/öl
  • körniges Meersalz, getrocknete Blüten, Düfte,…
  • Backform (zum Eingießen)

Anleitung:

  1. Größere Seifenstücke zerkleinern (können farblich sotiert werden)
  2. Etwas Wasser hinzugeben und in einem Topf langsam auf kleiner Hitze schmelzen (dies kann einige Zeit dauert, nur Geduld)
  3. Kokosöl hinzugeben und Mischen.
  4. Nun den Topf vom Herd nehmen und das Meersalz und die restlichen Zutaten nach bedarf hinzugeben.
  5. In die Form gießen und abkühlen lassen.
  6. Aus der Form lösen und beliebig in Stücke schneiden

Gutscheine

  • Kochkurs mit dir
  • Massage
  • Im Unverpacktladen
  • Museum oder Planetarium
  • Spieleabend
  • Weinprobe
  • Tanzkurs, Yogakurs
  • Fotoshooting

Wassersprudler

(c) SodaStream
  • Hilft der Umwelt
  • Löst das Problem vom Schleppen der Wasserflaschen beim Einkauf

Welcher Sprudler soll es werden?
Hier zu den Testsiegern von Stiftung Warentest

Ableger von Planzen

Spinnmilben
(c) Pflanzenfreunde.de
  • Ablegern von Mutterpflanze lösen
  • in einen Topf umpflanzen
  • fertig 🙂

Hier ein wichtiger Link dazu: Wie man seine Pflanze dabei nicht tötet

Second-Hand Geschenke

Am besten als Gutschein, somit wird auch hier gekauft, was dem Beschenkten wirklich gefällt.

Zahnpasta – nachhaltig, gesund und ohne Plastik

Entweder selbstgemacht oder gekauft, hier stellten wir dir Alternativen zu den herkömmlichen Zahnpflegeprodukten vor. Diese Alternativen stehen ganz in dem nachhaltigen Gedanken und enthalten kein Mikroplastik!

Viel Spaß beim erkunden 🙂

Zahnpasta:

Selbstgemacht

Schnell und einfach ist eine Zahnpasta auch selbst gemacht. Hier weiß man sicher was in der Paste enthalten ist und kann nach belieben den Geschmak anpassen!

Zutaten:

  • 3 EL kaltgepresstes Biokokosöl
  • 3 El Natorn (Hydrogenkarbonat)
  • 1 TL Schlämmkreide (aus der Apotheke)
  • 1/4 TL Xylit – süßt die Paste (aus dem Reformhaus/Bioladen/Online)
  • Optional für den Geschmack natürliche Öle wie Pfefferminzöl (aus dem Reformhaus/Bioladen/Online)
  • Behälter (Glas mit Schraubverschluss eignet sich perfekt!)

Vorgehen:

  1. Erwärmen des Kokosöls bis es flüssig ist
  2. Untermischen von Natron, Schlämmkreide und Xylit
  3. Zum Schluss kommt optional das Öl für den Geschmack hinzu
  4. Abfüllen der Masse in das Glas und abkühlen lassen

Zu kaufen:

Weleda Zahnpasta/-gel

Weleda
(c) WELEDA
  • 5 Sorten
  • Ohne Flurid
  • Vegan

Zu erweben in Bioläden, Reformhaus und online (Avocadostore, BioNaturel, Ecco Verde, Amazon)
Preis: ca. 4.50€

Lavera Zahnpasta/-gel

lavera_Zahncreme
(c) lavera
  • 5 Sorten
  • mit und ohne Flurid
  • Vegan

Zu erweben in Bioläden, Reformhaus und online (Avocadostore, BioNaturel, Ecco Verde, Amazon)
Preis: ca. 3.00€

Apeiron Kräuter-Zahnpasta

https://utopia.de/app/uploads/2017/01/Apeiron_Kra%CC%88uter_Zahncreme-z-apeiron-170614-640x600-1-300x281.jpg
(c) Apeiron
  • Ohne Fluorid
  • Hauptsächlich aus Calciumcarbonat und Pflanzenextrakten (wie Süßholz, Niembaum, Zahnbürstenbaum)
  • Mit Thymian, Minze, Zimt
  • BDIH- zertifiziert
  • vegan

Zu erweben in Bioläden, Reformhaus und online (Avocadostore, BioNaturel, Ecco Verde, Amazon)
Preis: ca. 5.00€

Denttabs Kau-Tabletten

https://utopia.de/app/uploads/2017/01/DENTTABS-z-DENTTABS-170614-640x600-1-300x281.jpg
(c) Denttabs

Tablette kurz vor dem Zähneputzen im Mund zerkauen. Anschließend putzt man sich die Zähne wie gewohnt mit der Zahnbürste – nur ohne Zahnpasta.

  • Mit und ohne Flourid verfügbar
  • BDIK-zertifiziert
  • Zerkauen hilft bei der Mineralisierung der Zähne
  • vegan

Zu erweben in Bioläden, Reformhaus und online (Avocadostore, BioNaturel, Ecco Verde, Amazon)
Preis: ca. 6.00€

Alverde Zahnpasta 5 in 1 Nanaminze

alverde
(c) Alverde
  • mit Flourid
  • frei von Stoffen auf Mineralölbasis
  • frei von synthetischen Duft- Farb- und Konservierungsstoffen
  • vegan

Zu erweben: dm
Preis: ca. 6.00€

Neuer Vlog – Los gehts, Abschied und Aufbruch von Freiburg

Create your website at WordPress.com
Get started